Sie öffnen Plugins und sehen dreiundzwanzig Namen. Die Hälfte haben Sie nie angeklickt. Jemand hat gesagt, Sie sollen löschen, was Sie nicht brauchen, und Sie haben Angst, die Website werde weiß, wenn Sie das tun. Beides stimmt, in dieser Reihenfolge. Ein Plugin, das Sie nicht brauchen, ist ein weiteres Update und ein weiterer Weg hinein. Ein Plugin, mit dem die Seiten gebaut sind, an einem Dienstag abgeschaltet, ist eine weiße Seite, bis es jemand wieder einschaltet.
Dieser Ratgeber gilt einer Firmenwebsite mit etwa zwanzig Seiten, einem Kontaktformular und ohne Shop. Machen Sie es an einem Vormittag, an dem Sie danach durchklicken können und wissen, wie Sie Ihren Hoster erreichen. Nicht zehn Minuten, bevor Sie gehen.
Was die Website trägt
Diese bleiben an. Woran Sie jedes erkennen, steht unter der Tabelle.
| Was es tut | Bleibt an |
|---|---|
| Baut die Seiten | Elementor, Divi, WPBakery, Bricks, oder ein Plugin mit dem Namen Ihres Themes |
| Schickt die Anfragen | Das eine Formular-Plugin, bei dem eine Testnachricht wirklich ankommt |
| Zeigt das Cookie-Banner | Solange Analytics oder Anzeigen laufen |
| Schreibt die Seitentitel | Ein SEO-Plugin, Yoast oder Rank Math, nicht beide |
| Hebt ein Backup auf | Bis Sie wissen, dass die Kopie Ihres Hosters existiert und wie Sie sie anfordern |
| Passt auf Einbrüche auf | Wordfence und Verwandtes, solange die Website auf WordPress bleibt |
| Macht die Seiten schneller | Ein Cache-Plugin. Abschalten ist Aufräumen, kein Gewinn |
| Eine zweite Sprache | Nur dort, wo die Website sie wirklich hat |
Der Baukasten. Bearbeiten Sie die Startseite. Seiten → Alle Seiten, dann Bearbeiten. Wenn der Weg hinein „Mit Elementor bearbeiten“ heißt, oder Divi, oder ein Backend voller Blöcke von WPBakery, dann ist dieses Plugin das Layout. Auf älteren Websites aus Agenturen ist WPBakery häufig, manchmal noch unter dem früheren Namen Visual Composer. Abschalten nimmt die Gestaltung mit, und die Seite bleibt als Textstapel übrig oder als Kürzel in eckigen Klammern, wo das Layout war. Ein Plugin mit dem Namen des Themes, Avada oder Enfold neben dem Theme, gehört in dieselbe Kategorie. Ebenso ein Block-Plugin, das das Theme mitgebracht hat, Kadence, Spectra, Stackable, GenerateBlocks, wenn die Seiten aus diesen Blöcken bestehen. Wenn Sie der Name beunruhigt, ist es nicht die Löschung dieser Woche.
Das Formular. Schicken Sie sich selbst eine Nachricht von der Kontaktseite, bevor Sie irgendein Formular-Plugin für unbenutzt erklären. Contact Form 7, WPForms, Gravity Forms, Ninja Forms: auf einer Website liegen oft zwei, von zwei verschiedenen Leuten, die daran gearbeitet haben. Das, was im Posteingang landet, bleibt. Jetpack ist ein Bündel, und manchmal steckt das Formular darin, zusammen mit der Statistik. Behandeln Sie Jetpack wie einen Baukasten. Schalten Sie es nur aus, wenn Sie sagen können, was es getan hat, und sehen Sie gleich danach hin.
Das Cookie-Banner. Borlabs Cookie, Real Cookie Banner, Complianz: solange Google Analytics oder ein Anzeigen-Pixel noch läuft, ist Abschalten kein Aufräumen. Das Banner ist das, was diese Skripte aufhält, bis jemand zugestimmt hat. Zwei Banner heißen zwei Plugins. Behalten Sie das, das erscheint, und schalten Sie das andere erst ab, wenn Sie eine Seite ohne zweites Banner geladen haben und ohne ein Loch, wo das erste war. Was eine ungepflegte Stelle am Banner kosten kann, steht in was eine WordPress-Website wirklich kostet.
Das SEO-Plugin. Es schreibt den Titel im Browser-Reiter, und das ist der Titel, den Google meist zeigt. Die Ampel daneben ist nicht die von Google. Was Google tatsächlich listet, steht in findet Google Sie noch. Wenn Yoast und Rank Math beide aktiv sind, streiten sie sich um diesen Titel. Schalten Sie eines aus und sehen Sie den Reiter auf der Startseite und auf einer Unterseite an. Ein Titel, der zu „Startseite“ wird oder auf jeder Seite nur noch der Firmenname ist, heißt: Sie haben das abgeschaltet, das die Titel geschrieben hat. Schalten Sie es wieder ein und versuchen Sie das andere. Schreiben Sie die Titel auf, bevor Sie eines von beiden löschen. Die Bestätigung der Search Console steckt manchmal in diesem Plugin. Wer es blind löscht, sperrt sich aus dem Bericht aus. Der Eintrag bleibt. Ihr Blick darauf nicht.
Backup, Sicherheit, Cache. Fragen Sie den Hoster, wo seine Backups liegen und wie weit sie zurückreichen, bevor Sie das einzige Backup-Plugin löschen. Im Kundenmenü von IONOS, STRATO, All-Inkl oder Hetzner ist sie oft schon da. UpdraftPlus oder BackWPup können bleiben, bis die Antwort schriftlich da ist. Ein Sicherheits-Plugin hat seinen Platz, solange die Website WordPress ist. Der übliche Weg hinein ist ein veraltetes Plugin (was Sie in den ersten 24 Stunden tun), deshalb brauchen die, die bleiben, Updates. Ein Cache-Plugin wie WP Rocket macht die Website schneller und liefert gelegentlich eine alte Kopie aus. Lassen Sie es, bis Sie einen Grund haben.
Was meistens nur noch mitläuft
Auf einer Website ohne Verkauf und ohne Kommentare sind das die Namen aus dem Jahr, in dem sie gebaut wurde.
- Ein Slider oder ein Karussell, Slider Revolution und Verwandte. Öffnen Sie die Startseite danach auf dem Handy. Wenn die Seite noch verständlich ist, war es Dekoration. Eine Dekoration, die eigene Updates braucht, ist ein weiteres veraltetes Plugin, und das ist der übliche Weg hinein.
- Ein Umzugs-Plugin vom ersten Aufbau. Duplicator, All-in-One WP Migration. Wenn dieser Umzug Jahre zurückliegt, sind das Plugin und die Installationsdateien, die es liegen lässt, eine Kopie der Website in einem Ordner. Löschen. Das ist nicht Ihr Backup-Plugin. Verwechseln Sie die beiden nicht.
- Ein Dateimanager. Alles, womit Sie die Dateien der Website im Browser bearbeiten. Ihr Hoster gibt Ihnen die Dateien bereits. Eine zweite Tür dort brauchen Sie nicht.
- Teilen-Buttons, ein Popup, ähnliche Beiträge, ein schwebender Chat, den niemand bestellt hat. Eines aus, Seite ansehen. Wenn Sie nicht sehen, was sich geändert hat, kann es weg.
- Ein zweites Formular-Plugin, sobald die Testnachricht gezeigt hat, welches das echte ist.
- Akismet oder ein anderer Kommentarfilter, wenn die Website keine Kommentare hat. Einstellungen → Diskussion zeigt, ob Kommentare offen sind. Wenn sie es sind und Sie sie nicht wollen, schließen Sie sie dort. Dann hat der Filter nichts mehr zu tun.
- Ein Wartungs- oder „Coming soon“-Plugin, wenn die Website schon öffentlich ist. Wenn es aus Versehen an ist, sehen Kunden und Google eine Baustellenseite statt Ihrer Website.
- Hello Dolly, das Beispiel-Plugin älterer WordPress-Installationen. Für einen Betrieb tut es nichts.
- Ein Sprach-Plugin „für später“, WPML oder Polylang, auf einer Website, die durchgehend in einer Sprache vorliegt. Wenn es die zweite Sprache wirklich gibt, bleibt es.
- WooCommerce auf einer Website, auf der es nichts zu kaufen gibt. Die Zusatz-Plugins, die davon abhängen, müssen zuerst weg, sonst verweigert WordPress das Abschalten. Wenn Sie später vielleicht verkaufen, ist das eine Entscheidung und kein Dienstagsklick. Wenn Sie verkaufen, bleibt es.
Inaktive Plugins sind der leichte erste Durchgang. „Inaktiv“ heißt: die Dateien liegen noch auf dem Server. Ein deaktiviertes Plugin ist noch da und kann noch angegriffen werden. Die Anleitung von WordPress.org zum Absichern sagt, Sie sollen löschen, was Sie nicht brauchen, statt es ausgeschaltet liegen zu lassen. Wenn es seit dem Abgang der Agentur aus ist und die Website stimmt, löschen Sie die, die Sie erkennen. Einen Namen, den Sie nicht erkennen, heben Sie sich für die Probe eines nach dem anderen auf, statt ihn blind zu löschen. Löschen wirft die gespeicherten Einstellungen dieses Plugins weg. Monate, in denen die Website ohne es gestimmt hat, sind der Beleg, dass Sie sie nicht brauchen.
Eines nach dem anderen
- Machen Sie ein Backup, im Kundenmenü des Hosters oder mit dem Backup-Plugin. Wenn das Admin weiß wird, ist das die Kopie, die Sie den Hoster zurückspielen lassen.
- Fotografieren Sie die Plugin-Liste, damit Sie ein Vorher haben.
- Löschen Sie die inaktiven, die Sie erkennen, aus der Liste oben.
- Nehmen Sie einen aktiven Kandidaten. Deaktivieren. Noch nicht löschen. Plugins → Installierte Plugins, dann Deaktivieren.
- Öffnen Sie die Startseite, eine Unterseite und die Kontaktseite, auf dem Handy und am Computer. Schicken Sie das Formular ab, wenn Sie in der Nähe von Formularen oder dem Cookie-Banner waren. Wenn Sie in der Nähe des SEO-Plugins waren, vergleichen Sie den Titel im Reiter mit dem, den Sie aufgeschrieben haben.
- Eine weiße Seite, oder ein Layout, das zu einem Textstapel zusammengefallen ist: wieder aktivieren. Dieses Plugin trägt die Website. Aufhören und liegen lassen.
- Wenn Sie auch nicht mehr ins Admin kommen, rufen Sie den Hoster an und lassen Sie das Backup von heute Vormittag zurückspielen. Nicht weiterklicken.
- Wenn die Website am nächsten Tag noch wie sie selbst aussieht, löschen Sie es. Dann das nächste. Nicht fünf hintereinander, bevor Sie hingesehen haben.
Aktualisieren Sie die, die bleiben. Ein altes Plugin, das Sie behalten haben, ist das, das einen Patch braucht. Die PHP-Version unter der ganzen Liste ist eine eigene Frage: welche Version Sie haben.
Jedes Premium-Plugin, das Sie löschen, beendet auch eine Verlängerung. Themes, Formular-Plugins, SEO-Plugins und Backup-Plugins sind die jährlichen Lizenzen in was eine WordPress-Website wirklich kostet. Eines zu löschen, von dem Sie schon gezeigt haben, dass Sie es nicht brauchen, ist das Sparen, das die Website nicht riskiert. Eines zu löschen, um die Verlängerung zu sparen, ohne den Vormittag oben, ist der Weg zur weißen Seite.
Was daraus bei Johnny wird
Die Aufgaben ziehen um. Formulare, Analytics und das Cookie-Banner kommen mit, und wir testen sie vor dem Wechsel. Die Plugins bleiben zurück, und das ist der Punkt: auf Ihrer Domain bleibt nichts zu aktualisieren. Seiten, die in Elementor, Divi oder WPBakery gebaut sind, bauen wir so nach, wie sie aussehen, ohne den Baukasten. Ein normaler Blog zieht Beitrag für Beitrag um, jeder Beitrag unter seiner alten Adresse.
Ein Shop oder ein Mitglieder-Login kann noch nicht umziehen. Wenn die Website eines davon braucht, sagen wir es, bevor Sie zahlen.
So läuft ein Umzug: So funktioniert’s.
Quellen
- WordPress.org: Plugins verwalten (deaktivieren, dann löschen)
- WordPress.org: Hardening WordPress (löschen, was Sie nicht brauchen)
- WordPress.org: Housekeeping
- Google: Titel-Links beeinflussen (der Titel im Reiter, nicht die Ampel eines Plugins)